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Richtlinien zur Erstellung von Seminar-, Bachelor-, und Masterarbeiten

Richtlinien zur Anfertigung von Seminar-, Bachelor-, und Masterarbeiten am

Lehrstuhl Prof. Frölich

(Stand Februar 2014)

Das Ziel einer Seminararbeit ist es, eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit zu schreiben. Das beinhaltet eine weiterführende eigene Literaturrecherche (beachten Sie Qualität, fachliche Streuung und Alter der Literaturquellen), die Fähigkeit, wissenschaftliche Zusammenhänge mit eigenen Worten wiederzugeben sowie der kritische Umgang mit den zugrunde liegenden Materialien (ökonomisches bzw. ökonometrisches Modell). Die Bachelor-/Masterarbeit sollte idealerweise direkt auf der Seminararbeit aufbauen und eine eigene empirische Untersuchung beinhalten (institutioneller Rahmen, Aufbereitung von Mikrodaten, deskriptive Analyse, evtl. Regressionsschätzung). Sie können mit der Bachelor-/Masterarbeit beginnen, sobald die Seminararbeit erfolgreich bestanden ist. Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit sind 8 Wochen (Master 4 Monate). Die Teilnahme am Seminar ist erforderlich, um die Bachelor-/Masterarbeit zu schreiben.

1.      Bei der Anfertigung Ihrer Arbeit sollten Sie folgende Punkte beachten:

 

        Anhand der Gliederung sollte man den roten Faden der Arbeit erkennen können.

        Einbettung der Fragestellung im übergeordneten - z. B. entwicklungsökonomischen bzw. arbeitsmarktökonomischen Kontext.

        Eingrenzung eines klar definierten ökonomischen oder ökonometrischen Problems

        Die eingegrenzte Fragestellung sollte anhand von ein oder zwei einschlägigen Fachartikeln systematisch, sachlich korrekt und mit nachvollziehbaren Argumentationslinien diskutiert werden.

        Dies beinhaltet eine eigenständig und ausreichend begründete Bewertung der ausgewählten Studien (z. B. Auswahl des ökonomischen Modells, Auswahl der ökonometrischen Methode, Identifikationsstrategie, richtige Interpretation der Ergebnisse und wie mit Datenproblemen umgegangen wurde etc.).


 

2.      Formale Anforderungen

        Der reine Textteil mit Abbildungen und Tabellen, aber ohne Verzeichnisse und Anhang, soll folgenden Umfang haben:

·         Seminararbeit Master: 15 - 20 Seiten

·         Seminararbeit Bachelor: 10 - 15 Seiten

·         Bachelorarbeit: 30 - 40 Seiten

·         Masterarbeit: 40 - 50 Seiten

        Verwenden Sie Arial, Schriftgröße 11 oder Times New Roman, Schriftgröße 12 o. ä.

        1,5-facher Zeilenabstand, Blocksatz

        2 cm Rand oben und unten

        2,5 cm Rand links und rechts

        Deckblatt mit Name, Matrikelnummer und Thema, Art der Arbeit und Abgabedatum

        Beschriftung und einheitliche, ansprechende Formatierung von Abbildungen und Tabellen

        Tabellen-, Abbildungs- und Literaturverzeichnis

        Einheitliche und vollständige Literaturangaben, wie am Beispiel des „Journals of Development Economics“ weiter unten gezeigt. Im Literaturverzeichnis führen Sie den Nachweis bitte ausführlich mit Angabe zu Autor(en), Titel, Seitenzahl, Auflage, Erscheinungsdatum (siehe hierzu auch Abschnitt 5 Zitieren im Text / Literaturverzeichnis)

        Abgabe der Seminararbeit:

·         Abgabe von einem gebundenen Exemplar mit Eidesstattlicher Erklärung (siehe Abschnitt 4)

·         E-Mail mit elektronischer Version an den Dozenten und an den Korreferenten

·         Sowohl für Bachelorstudenten als auch für Masterstudenten gilt: Der Abgabeschluss für die Seminararbeit ist eine Woche vor dem Termin des Blockseminars.

        Bei empirischen Arbeiten geben Sie .do files (verständlich kommentiert) und Datensatz mit ab.

 

3.      Empfehlungen zur Vorbereitung

Wir empfehlen vor dem Schreiben der Seminararbeit, insbesondere aber vor der Bachelorarbeit, die Teilnahme an einem Literaturrecherchekurs. Informationen dazu finden Sie unter Kursangebote der UB

 

Für alle Bachelor-Studierende der VWL, die Fragen zum akademischen Schreiben haben, gibt es außerdem hier das Angebot der Schreibberatung.

 

 

Eidesstattliche Erklärung

 

Bitte verwenden Sie die folgende Textvorlage:

"Ich versichere, dass ich die vorliegende Arbeit ohne Hilfe Dritter und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel angefertigt und die den benutzten Quellen wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen als solche kenntlich gemacht habe. Diese Arbeit hat in gleicher oder ähnlicher Form noch keiner Prüfungsbehörde vorgelegen.

Ich bin damit einverstanden, dass meine Arbeit zum Zwecke eines Plagiatsabgleichs in

elektronischer Form anonymisiert versendet und gespeichert werden kann."

 

Mannheim, (Datum) (Name, Unterschrift)

 

Affidavit

 

Please use the following text for your affidavit:

“I affirm that this Bachelor thesis was written by myself without any unauthorised third-party support. All used references and resources are clearly indicated. All quotes and citations are properly referenced. This thesis was never presented in the past in the same or similar form to any examination board. I agree that my thesis may be subject to electronic plagiarism check. For this purpose an anonymous copy may be distributed and uploaded to servers within and outside the University of Mannheim.”

 

Mannheim, (Date of submission) (Name , Signature)

 

4.      Zitieren im Text / Literaturverzeichnis (Journal of Development Economics)

Die Quellenangabe erfolgt in Klammern direkt im Text im Anschluss an den übernommenen Gedankengang. Angegeben werden der Autor (Unterscheidung zwischen einem, zwei bzw. drei und mehr Autoren) mit der Jahreszahl des Erscheinens der Quelle sowie ggf. die Seitenzahl. Halten Sie sich bitte an den Harvard-Style und verzichten Sie auf Fußnoten.

 

Beispiele für die Quellenangabe bei einem oder mehreren Autoren:

        Ein Autor (der Name des Autoren ohne Initialen, Erscheinungsjahr)

        Zwei Autoren (die Namen der Autoren, Erscheinungsjahr)

        Drei oder mehr Autoren (Erster Autorenname gefolgt von „et al.“, Erscheinungsjahr)

 

Beispiel: Quellenangabe im Text mit mehr als zwei Autoren

"...as demonstrated in Allan and Jones (1995). Lee et al. (2000) have recently shown..."        

 

Im Literaturverzeichnis sollten die Angaben zunächst alphabetisch und – falls nötig - auf zweiter Ebene chronologisch geordnet sein. Bei mehr als einer Quelle vom gleichen Autor im gleichen Erscheinungsjahr kennzeichnen sie diese bitte mit den Buchstaben „a“, „b“, „c“ etc. nach dem Erscheinungsdatum.

 

Beispiele:

        Reference to a journal publication:
Griffiths W, Judge G. Testing and estimating location vectors when the error covariance matrix is unknown. Journal of Econometrics 1992; 54; 121-138 (note that journal names are not to be abbreviated).

        Reference to a book:
Hawawini G, Swary I. Mergers and acquisitions in the U.S. banking industry: Evidence from the capital markets. North-Holland: Amsterdam; 1990.

        Reference to a chapter in an edited book:
Brunner K, Melzer AH 1990. Money Supply. In: Friedman BM, Hahn FH (Eds), Handbook of monetary economics, vol.1. North-Holland: Amsterdam; 1990. p. 357-396.       

        Citing and listing of web references (to be considered with care):
As a minimum, the full URL should be given. Any further information, if known (author names, dates, reference to a source publication, etc.), should also be given. Web references can be listed separately (e. g. after the reference list) under a different heading, or can be included in the reference list.

 

5.      Geeignete Quellen / Plagiate

Empfehlungen zu den Themen „Geeignete Quellen / References“ sowie „Plagiate / Plagiarism“ entnehmen Sie bitte den "Guidelines for Bachelor Theses" auf der Homepage der Fakultät für Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre, Abteilung Volkswirtschaftslehre.

 

 

 

Zehn Stilregeln für wissenschaftliche Texte

(nach Professor Dr. Theo Stemmler)

1.      Oberstes Gebot ist die Rücksichtnahme auf Leserin und Leser.

2.      Jeder Satz sollte auf Anhieb verständlich sein und kein zweimaliges Lesen erfordern.

3.      Fachterminologie ist unvermeidlich – modisch dunkler Fachjargon unverzeihlich.

4.      Anglizismen sind nur willkommen, wenn keine deutschen Begriffe zur Verfügung stehen, die den Sachverhalt deutlich und griffig bezeichnen.

5.      Konzise Knappheit verdient den Vorzug gegenüber wichtigtuerischer Aufblähung.

6.      Asthmatisch kurze Sätze sind genauso wenig zu empfehlen wie verschraubte Schachtelsätze.

7.      Eine Balance zwischen einfachen und komplexer konstruierten Sätzen ist erstrebenswert.

8.      Metaphern sind auch in wissenschaftlichen Texten zulässig – Bildbrüche (Katachresen) allerdings nicht.

9.      Die Einheitlichkeit des Stilregisters muss im ganzen Text bewahrt bleiben; Stilbrüche sind zu vermeiden – etwa stilistische Ausflüge in die Welt der Bürokratie oder der Diskos.

10.  Auch schriftliche Texte sollen klingen: Kakophonischer oder echolalischer Wortklang – etwa „das das“ oder „der sie die für sie“ – ist daher nicht zu empfehlen.

 

 (Den gesamten Informationstext können Sie als pdf herunterladen)